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  • Weshalb passte die BGV ihre Wasserschadenversicherung an?

    Im Bereich der freiwilligen Wasserschadenversicherung steht die BGV im Wettbewerb mit anderen Privatversicherungen. Um im zunehmend steigenden Konkurrenzdruck bestehen zu können, orientiert sich die BGV an den sich laufend ändernden Markt- und Kundenbedürfnissen. Die identifizierten Kundenwünsche fliessen laufend in die Produktgestaltung der BGV ein. Per 1. Januar 2018 wurden deshalb die Deckungsumfänge in der Wasserschadenversicherung erweitert.

  • Wie sieht das Angebot der BGV im Bereich der Wasserschadenversicherung aus?

    Bis anhin hat die BGV ihre Wasserschadenversicherung in einem modular aufgebauten Versicherungssystem angeboten. Das Basismodul «WasserBasis» konnte mit dem optionalen Zusatzbaustein «WasserPlus» erweitert werden. Rund 70% der Kunden verfügen heute über die Zusatzversicherung «WasserPlus».

    Per 1. Januar 2018 verzichtet die BGV auf das bisherige, modulare Versicherungssystem und führt die beiden Wasserschadenversicherungen «WasserBasis» und «WasserPlus» in eigenständigen, in sich geschlossenen Produkten an.

  • Welche Objekte sind durch die Wasserschadenversicherung gedeckt?

    Die Wasserschadenversicherung für Gebäude ist eine freiwillige und sinnvolle Ergänzung zur obligatorischen Feuer- und Elementarschadenversicherung. Sie deckt Schäden, die über den obligatorischen Versicherungsumfang der Feuer- und Elementarschadenversicherung hinausgehen.

    Wenn für das Gebäude bereits eine freiwillige Wasserschadenversicherung besteht, so sind die in der Police erwähnten, freiwillig versicherten Zusatzobjekte inskünftig prämienfrei gegen Wasserschäden mitversichert.

  • Weshalb wechselte die BGV ihr modular aufgebautes Versicherungssystem?

    Mit diesem Wechsel resp. der konsequenten Abgrenzung der beiden Wasserschadenversicherungen wird die Verständlichkeit und Transparenz verbessert. Die beiden Versicherungen werden dadurch auch bezüglich Schadenvolumen, Kosten und Prämien unabhängig voneinander betrachtet. Das erhöht die Kostenwahrheit und stellt risikogerechtere Prämien sicher.

  • Welche Auswirkungen hat der Wechsel im Versicherungssystem?

    Der Wechsel des Versicherungssystems führt zu einer organisatorischen Anpassung auf den Versicherungspolicen und der Prämienrechnung. Auf beiden Dokumenten ist nur noch ein Wasserschadenversicherungs-Produkt – «WasserBasis» oder «WasserPlus» – ersichtlich.

    Unabhängig vom Systemwechsel wurden bei beiden Versicherungsprodukten per 1. Januar 2018 Verbesserungen im Deckungsumfang vorgenommen.

  • Wie wird der Systemwechsel vollzogen?

    Der Systemwechsel wurde seitens BGV per 1. Januar 2018 automatisch vollzogen. Die bisherigen Basismodul-Versicherungsnehmer (WasserBasis) wurden in die neue Wasserschadenversicherung «WasserBasis» überführt, jene mit dem Zusatzbaustein (WasserPlus) in die neue Wasserschadenversicherung «WasserPlus». Der Versicherungsnehmer musste diesbezüglich von sich aus nichts unternehmen.

  • Welche Schäden sind in «WasserBasis»-Versicherung gedeckt?

    Die WasserBasis-Versicherung deckt folgende Schäden:

    • Wasser neu auch Gase und weitere Flüssigkeiten aus eigenen Leitungen und daran angeschlossenen Anlagen
    • Regen, Schnee und Schmelzwasser, das durch das Dach, geschlossene Fenster und Türen eindringt, neu auch durch Öffnungen, welche nach den Regeln der Baukunde oder dem Stand der Technik offen sein müssen sowie Wasser aus Dachrinnen und Aussenablaufrohren
    • unterirdisches Hang-, Grund- Quell- und Sickerwasser
    • Rückstau aus der Abwasserkanalisation, neu auch aus Aussenablaufrohren und Fallleitungen
    • Ausgeflossene Flüssigkeiten aus Heizöltanks, Heizungen und neu auch aus Wärmerückgewinnungs-, Klima- und Kälteanlagen (inkl. Kühl- und Tiefkühlschränke) und deren Leitungen
    • Wasser aus Aquarien, Wasserbetten oder Zierbrunnen, neu auch aus Bade- und Planschbecken
    • Frost an Wasserleitungsanlagen inklusive angeschlossener Apparate

    zudem sind folgende Kosten inbegriffen:

    • Ortung und Freilegung sowie Wiedereindecken undichter Wasser- und neu auch von Flüssigkeits- und Gasleitungen bis maximal CHF 10’000
    • Mietzinsausfall von Wohn- und Geschäftsräumen
    • Massnahmen zur Schadenminderung nach einem eingetretenen Schaden sowie das Aufräumen und Umlagerungskosten

    Hinweis: Änderungen per 1. Januar 2018 sind fett markiert

  • Welche Schäden sind in der «WasserPlus»-Versicherung gedeckt?

    Die WasserPlus-Versicherung deckt folgende Schäden:


    • Wasser neu auch Gase und weitere Flüssigkeiten aus eigenen Leitungen und neu auch aus Leitungen Dritter
    • Leitungsreparaturen neu bis CHF 2’000
    • Regen, Schnee und Schmelzwasser, das durch das Dach, geschlossene Fenster und Türen eindringt, neu auch durch Öffnungen, welche nach den Regeln der Baukunde oder dem Stand der Technik offen sein müssen sowie Wasser aus Dachrinnen und Aussenablaufrohren
    • unterirdisches Hang-, Grund- Quell- und Sickerwasser
    • Rückstau aus der Abwasserkanalisation, neu auch aus Aussenablaufrohren und Fallleitungen
    • Ausgeflossene Flüssigkeiten aus Heizöltanks, Heizungen, neu auch aus Wärmerückgewinnungs-, Klima- und Kälteanlagen (inkl. Kühl- und Tiefkühlschränke) und deren Leitungen
    • Wasser aus Aquarien, Wasserbetten oder Zierbrunnen, Bade- und Planschbecken, neu auch aus Schwimmbädern und Whirlpools
    • Frost an Wasserleitungsanlagen inklusive angeschlossene Apparate

    zudem sind folgende Kosten inbegriffen:

    • Ortung, Freilegung sowie Wiedereindecken undichter Gas- (neu), Flüssigkeits- (neu) oder Wasserleitungen neu bis CHF 50’000 (bisher CHF 20’000)
    • Leitungsleckprüfung bis CHF 5’000 und Suchkosten neu bis CHF 5’000 (bisher CHF 2'000) über und neu auch unter Terrain
    • Mietzinsausfall von Wohn- und Geschäftsräumen
    • Massnahmen zur Schadenminderung nach einem eingetretenen Schaden sowie das Aufräumen und Umlagerungskosten
    • Präventionsbeiträge aus neu eingerichtetem Präventionsfonds

    Hinweis: Änderungen per 1. Januar 2018 sind fett markiert

  • Was ist der Präventionsfonds in der «WasserPlus»-Versicherung?

    In der Wasserschadenversicherung «WasserPlus» wird neu ein Präventionsfonds eingerichtet. Daraus können mittels Gesuch Beiträge an präventive Massnahmen zur Verhinderung eines Wasserschadens, der aufgrund einer versicherten Schadenursache eintreten könnte, entrichtet werden.

    Weitere Informationen finden Sie hier:

  • Welche Massnahmen können durch den Präventionsfonds unterstützt werden?

    Die BGV beteiligt sich an zweckmässigen, freiwilligen Präventionsmassnahmen, die das Risiko eines durch die «WasserPlus»-Versicherung gedeckten Schadens minimieren, auf ein Gesuch hin, zum Beispiel: 

    • Leitungssanierung mittels Inlining
    • Einbau einer Rückstauklappe im Entwässerungssystem
    • Ersatz von undichten Fugen
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um vom Präventionsfonds profi-tieren zu können?

    Grundsätzlich geben die Richtlinien über Beiträge an freiwillige Präventionsmassnahmen zur Verhütung von Wasserschäden detailliert Aufschluss darüber.

    Hier sind die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

    • An unsere Kundschaft kann mit dem Produkt WasserPlus ein Beitrag ausgerichtet werden, wenn …
    • Die vorgängig mit der BGV abgesprochene Massnahme das Objekt vor einer versicherten Sache schützt,
    • In den letzten 3 Jahren kein Wasserschaden gemeldet resp. Leistungen bezogen wurden,
    • die Massnahme nicht der Beseitigung von Bau- oder Unterhaltsmängeln dient,
    • Das Gesuch der Kundschaft seitens BGV geprüft und bewilligt ist
  • Wie hoch wären die Präventionsbeiträge seitens der BGV?

    Die beitragsberechtigten Kosten einer Massnahme müssen mindestens CHF 2‘000 (inkl. MWST) betragen.
    Der Präventionsbeitrag der BGV beträgt 20% der beitragsberechtigten Kosten, jedoch maximal

    • CHF 1‘000 Franken für Wohnhäuser mit maximal 2 Wohnungen
    • CHF 2‘000 für Wohnhäuser mit mehr als 2 Wohnungen
    • CHF 3‘000 für Büro-, Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschaftsbauten sowie öffentliche Gebäude

     

     

  • Wie hoch sind die Prämien der Wasserschadenversicherung ab 2018?

    Die Minimalprämie für die Wasserschadenversicherung «WasserBasis» wurde von CHF 12.00 auf CHF 30.00 und jene der Wasserschadenversicherung «WasserPlus» von CHF 13.80 auf CHF 34.50 erhöht.

    Die Tarifsätze 2018 finden Sie hier

    Die Prämie lässt sich aus der zugesandten Jahresrechnung entnehmen.

    Mit dem Prämienrechner kann die Prämie z.B. für den Einschluss eines weiteren Gebäudes berechnet werden.

    Gerne weisen wir darauf hin, dass wenn für das Gebäude bereits eine freiwillige Wasserschadenversicherung besteht, so sind die in der Police erwähnten, gebäudeähnlichen Objekte (Zusatzobjekte) prämienfrei gegen Wasserschäden mitversichert.

  • Warum erhöhte die BGV die Pämien in den Wasserschadenversicherungen?

    • Mit der freiwilligen Wasserschadenversicherung bewegt sich die BGV im freien Markt und richtet ihr Angebot gezielt auf die Kundenbedürfnisse aus. Per 1. Januar 2018 wird der Leistungsumfang der Wasserschadenversicherung deutlich verbessert. Dies erfordert – selbstverständlich unter Einhaltung der Vorgaben des Sachversicherungsgesetzes – eine Prämienanpassung.
    • Die Prämien der Wasserschadenversicherung wurden in den letzten Jahren bewusst stabil gehalten und nicht an den effektiven Verlauf der Schadenkosten angepasst. Das heisst, dass in den letzten Jahren die Schäden mit den Prämien nicht mehr oder nicht mehr vollständig gedeckt werden konnten.
    • Dank den umfangreichen Leistungserweiterungen bietet die BGV – trotzt den erforderlichen Prämienanpassungen – nach wie vor ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis. Dies insbesondere auch im Vergleich mit den Mitbewerbern.
  • Wann werden die Prämienrechnungen 2018 verschickt?

    Die Prämienrechnungen 2018 wurden wie gewohnt Anfang März 2018 versandt.

  • Welche Kündigungsfristen gelten?

    Es gelten weiterhin die ordentlichen Kündigungsmöglichkeiten/-fristen:

    • Die Wasserschadenversicherung dauert jeweils bis zum Jahresende. Sie erneuert sich stillschweigend um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht innert 3 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird
    • Nach Eintritt eines ersatzpflichtigen Schadens kann die BGV spätestens bei Auszahlung der Entschädigung, der Versicherungsnehmer bis spätestens 14 Tage nach Auszahlung der Entschädigung die Versicherung kündigen.
  • Gibt es neue Versicherungsbedingungen?

    Ja.

    Sowohl für die Wasserschadenversicherung «WasserBasis», als auch für die Wasserschadenversicherung «WasserPlus» gelten ab dem 1. Januar 2018 die neuen Bedingungen für die Wasserschadenversicherung.

    Bei einem Schaden mit Schadendatum 2017 und älter gelten aber unverändert die bisherigen Bedingungen. Die neuen Bedingungen gelten hingegen für Schadenereignisse ab 1.1.2018.

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