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30. August 2013 - 11:55

Befriedigendes Geschäftsjahr 2012

Bei gleichbleibender Anzahl Schäden hat sich die Schadensumme im Bereich der Feuerversicherung im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Ein Grund dafür waren unter anderen 3 Brandereignisse mit einer Schadensumme von insgesamt rund 5 Millionen Franken. Hingegen blieb das Baselbiet im vergangenen Jahr glücklicherweise von grossen Elementarschadenereignissen verschont.

Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung verzeichnet für das Jahr 2012 bei den Feuerschäden einen grossen Anstieg der Schadensumme (Summe 2012: CHF 11,5 Mio.; 2011: CHF 4,2 Mio.), obwohl die Anzahl der Schäden auf Vorjahresniveau liegt (Anzahl 2012: 473; 2011; 439). Bei der Elementarschadenversicherung können ausnahmsweise sowohl eine erfreulich tiefe Schadensumme (Summe 2012: CHF 2,4 Mio.; 2011: CHF 16,8 Mio.) als auch eine tiefe Schadenzahl (Anzahl 2012: 1‘915; 2011: 6‘850) ausgewiesen werden. Daraus resultiert für die Versicherungssparte Feuer- und Elementarschaden eine Schadensumme von CHF 13,9 Mio. (2011: CHF 21,0 Mio.).


Die Schadenbelastung bei der Grundstückversicherung ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen (Anzahl 2012: 314; 2011: 690), was ebenfalls auf die wenigen Elementarschadenereignisse zurückzuführen ist. Die Schadensumme liegt in dieser Sparte bei CHF 0,5 Mio. (2011: CHF 3,2 Mio.).


Im Bereich der Wasserschadenversicherung ist in der Anzahl der Schäden sowie in der Schadensumme eine starke Zunahme zu verzeichnen. Die Schadenzahl stieg von rund 3‘400 auf rund 5‘200 Schäden an. Bei der Schadensumme wird dieser Zuwachs noch deutlicher: Hatte die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung 2011 Schäden in der Höhe von CHF 10,9 Mio. zu bezahlen, waren es 2012 CHF 17,1 Mio.

Trotz vieler und teurer Schäden kann insgesamt von einem befriedigenden Geschäftsjahr gesprochen werden. Einerseits ist die Gesamtschadensumme von CHF 31,5 Mio. tiefer als jene aus dem Jahr 2011 mit CHF 35,1 Mio. Andererseits haben die Kapitalanlagen der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung, die je zur Hälfte aus Immobilien- und Wertschriften bestehen, um rund CHF 25 Mio. zugenommen. Diese beiden Beträge tragen hauptsächlich zum Erreichen des befriedigenden Gesamtergebnisses bei. Denn nach Bildung der betriebsnotwendigen Rückstellungen resultiert ein Gesamtüberschuss über alle Versicherungssparten von CHF 2,5 Mio., der vollumfänglich den jeweiligen Schadendeckungsreserven zugewiesen wird.

Auch wenn das Baselbiet im Jahr 2012 erfreulicherweise von grossen Elementarschadenereignissen verschont geblieben ist, wird die Elementarschadenprävention in Zukunft stark an Bedeutung gewinnen. Nur so können die in den vergangenen Jahren zunehmenden Elementarschäden stabilisiert werden. Ein erster Schritt dazu war die Kartierung der gravitativen Naturgefahren. Ein nächster Schritt wird die Erarbeitung eines Brand- und Elementarschadenpräventionsgesetzes sein. Dieses bildet eine wesentliche Voraussetzung dafür, die Prämien auch in Zukunft möglichst tief halten zu können.

Ein wichtiges Projekt im Feuerwehrwesen war die Erarbeitung eines neuen Feuerwehrgesetzes. Der entsprechende Vorschlag wurde vom Landrat positiv aufgenommen und an der Sitzung vom 7. Februar 2013 einstimmig verabschiedet. Die dazugehörige Verordnung befindet sich zurzeit in der Vernehmlassung. Es ist vorgesehen, dass das Gesetz am 1. Januar 2014 in Kraft tritt. Neu ist die Feuerwehrausbildung der beiden Basel durch die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Managementsystem SQS mit dem schweizerischen Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen eduQua zertifiziert.

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