Geschichte


Die Geschichte der BGV

  • 2017 - 2019: Neuer CEO und neues Präventionsgesetz


    2017

    • Sven Cattelan wird per 1. Januar 2017 neuer CEO der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung.
    • Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung bekommt ein neues Logo.
    • Das Dienstleistungsspektrum der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung wird nun in den drei Geschäftsbereichen Prävention, Feuerwehr und Versicherung abgebildet. Der vierte Geschäftsbereich, Dienstleistungen, übernimmt eine Querschnittsfunktion und ermöglicht ein optimales Funktionieren des Gesamtunternehmens. Mit dieser Organisation ist die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung für die zukünftigen Aufgaben bestens aufgestellt.
    • 12. Januar 2017: Der Landrat des Kantons Basel- Landschaft beschliesst das Gesetz über die Prävention vor Brand- und gravitativen Naturgefahren (Brand- und Naturgefahrenpräventionsgesetz, BNPG) sowie das Dekret über die Sorgfaltspflicht bei Feuerungsanlagen mit einer Vierfünftelmehrheit. Ab 2018 müssen Bauten und Anlagen vor Schäden durch gravitative Naturgefahren geschützt werden. 
    • Ebenfalls wird das Kaminfegerwesen vollständig liberalisiert und die Kaminfegerkreise werden aufgehoben.
    • Die autarke Alarmierung kommt ab Oktober 2017 zum Einsatz.
    • Der Geschäftsbericht erhält ein neues Design.

    2018

    • Das neue Brand- und Naturgefahrenpräventionsgesetz (BNPG) tritt per 1. Januar 2018 in Kraft.
    • Bei der Grundstückversicherung gibt es erstmals seit Jahrzehnten wieder eine Prämienerhöhung, um die steigenden Schadensummen weiterhin decken zu können.
    • Die Wasserschaden­versicherung erhält neue Leistungen.
    • Das neue Feuerwehr- Inspektorat Beider Basel nimmt seine Tätigkeit auf.
    • Eine neue Gefährdungskarte, welche den Oberflächenabfluss visualisiert, geht online.
    • Die Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen (VGK/ VKG AECA) erhält ein neues Logo.

    2019

    • Die Überarbeitung des Sachversicherungsgesetzes wird gestartet.
    • Bei der Elementarschadenprävention wird die Beratungstätigkeit intensiviert. Die Drohnenfotogrammetrie wird nun vermehrt zum Einsatz und zum etablierten Beratungswerkzeug werden. 
    • Mit Einführung des Brand­ und Naturgefahrenpräventionsgesetzes (BNPG) hat die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung die Brandschutzkontrollen übernommen.
  • 2014 - 2016: Das neue Feuerwehrgesetz tritt in Kraft


    2014

    • Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, der Verwaltung und der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung, arbeiteten ein Brand- und Elementarschaden-Präventionsgesetz aus.
    • Seit dem 1. Januar 2014 ist das Feuerwehrgesetz mit der zugehörigen Verordnung und den Reglementen in Kraft. Sie enthalten neue Regelungen der Zuständigkeiten, der Abgeltungen und der Dienstpflicht.
    • Ein neues Schätzungsbüro an der Delsbergerstrasse 12 in Laufen wurde am 9. Oktober 2014 eröffnet.

    2015

    • Im Jahr 2015 wurde die Einführung des Feuerwehrgesetzes weitgehend abgeschlossen
    • Ab dem 1. Januar 2015 gelten in der Schweiz die überarbeiteten Brandschutzvorschriften BSV.
    • Der Baselbieter Regierungsrat hat die Vorlage des neuen Gesetzes über Brand- und Elementarschadenprävention (BEPG) zuhanden des Landrats verabschiedet. Die Prävention soll den gleichen Stellenwert erhalten wie der Brandschutz.
    • Im Zuge des Regierungsratsbeschlusses vom 30. Juni 2015 zur Trägerstrategie der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung wurde die Unternehmensstrategie punktuell überarbeitet. Die Grundausrichtung sowie das Ziel der langfristigen Sicherung der Monopolstellung bleiben bestehen. Im Zentrum steht das Erbringen von umfangreichen Dienstleistungen in den Bereichen Prävention, Feuerwehr und Versicherung zugunsten der Baselbieter Bevölkerung.
    • Im Baubewilligungsverfahren nimmt die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung gemäss BEPG neu die Funktion als Fachstelle für Elementarschadenprävention wahr und betreibt, wie bisher, ein Brandschutz-Inspektorat.

    2016

    • Direktor Bernhard Fröhlich wird die Leitung der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung seinem Nachfolger Sven Cattelan per 1.1.2017 übergeben.
  • 2011 - 2013: Orkan "Joachim" fegt über das Land


    2011

    • Die Naturgefahrenkarten für unseren Kanton wurden im Jahr 2011 fertiggestellt. Aufgrund dieser Gefahrenkarten ist nun bekannt, wo, mit welcher Eintrittswahrscheinlichkeit und mit welcher Intensität mit Naturereignissen wie Überschwemmungen, Rutschungen und Steinschlägen zu rechnen ist.
    • Wir haben im Jahr 2010 mit der Erarbeitung einer neuen Unternehmensstrategie begonnen, die Mitte des Jahres 2011 von der Verwaltungskommission beschlossen wurde. In dieser Strategie wurden die allgemeine Ausrichtung der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung sowie die Unternehmensziele innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen definiert.
    • Erhaltung von Lebensqualität durch Naturschutzprojekten. Planung des Mehlschwalbenprojekts stiess auf grosses Interesse.
    • Das interkantonale Feuerwehr-Ausbildungszentrums (ifa) bietet im Jahr 2011  neben den Basiskursen erstmals Führungskurse für die taktische Schulung der Einsatzleiter im Taktikzentrum an.

    2012

    • Der Gesetzesentwurf über die Feuerwehr ist vom Landrat sehr gut aufgenommen worden. Das neue Feuerwehrgesetz regelt die Aufgabenteilung und die Koordination der regionalen Einsatzmittel.
    • Die Feuerwehrausbildung der beiden Basel wurde Ende 2012 durch die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme SQS mit dem schweizerischen Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen eduQua zertifiziert.
    • Mit der Genehmigung der durch das Interkantonalen Feuerwehr-Ausbildungszentrum entwickelten Tunnel-Einsatzlehre für Strassen durch die Schweizerischen Feuerwehrinspektoren Konferenz (SFIK) besteht erstmals eine offizielle schweizerische Einsatzlehre für die Bewältigung von Tunnel-Brandereignissen. Sie stösst auch weit über die Landesgrenzen hinaus auf grosses Interesse.
    • Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung hat in Zusammenarbeit mit SRF Meteo über das ganze Kantonsgebiet ein Messnetz für die Erhebung von Windgeschwindigkeiten, Temperaturen und Niederschlägen erstellen lassen.

    2013

    • Der Landrat hat in seiner Sitzung vom 7. Februar 2013 das neue Feuerwehrgesetz beschlossen.
    • Im Jahr 2013 lag das Augenmerk der Fachstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz auf der Überarbeitung und der Aktualisierung des Sicherheitshandbuches und sämtlicher dazugehörender Dokumente, sowie die Schulung der Mitarbeitenden.
    • Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung hat 15 Wettermessstationen erstellt, die seit Mai 2013 operationell sind. In Zusammenarbeit mit Meteo- Schweiz ist es nun möglich, die Windgeschwindigkeiten besser zu messen.
  • 2009 - 2010: Neuer Firmensitz im Futuro


    2009

    • Der vielbeachtete Minergiebau Futuro in Liestal wurde 2009 termingerecht vollendet. Hier befindet sich nun der neue Firmensitz der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung.
    • Mit den Tunnel-Übungsanlagen des Interkantonalen Feuerwehr-Ausbildungszentrums (ifa) in Balsthal (SO) und in Lungern (OW) wurden im Jahr 2009 zwei weitere wichtige Bauvorhaben zu Ende gebracht.
    • Fachstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz: Die theoretischen als auch praktischen Ausbildungen erfolgten im Jahr 2009 wiederum auf der Grundlage der von der Fachstelle erarbeiteten Schulungs- und Arbeitsunterlagen, beinhaltend die Organisation und die Planung der Sicherheit sowie das richtige Verhalten in Notfällen.
    • Im Laufe des Jahres 2010 soll die Vorlage für das neue „Gesetz über die Elementarschadenprävention bei Gebäuden“ dem Landrat unterbreitet werden.

    2010

    • Um noch näher bei der Kundschaft zu sein, hat die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung in Oberwil (BL) ein externes Büro für Gebäude- und Schadenschätzungen eröffnet.
    • Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung fördert in Zusammenarbeit mit dem Feuerwehrverband beider Basel die Jugendfeuerwehren im Kanton Basel-Landschaft.
    • Per 1. Januar 2010 hat im interkantonalen Feuerwehr-Ausbildungszentrums (ifa) die International Fire Academy, die im Auftrag des Bundesamts für Strassen ASTRA und der SBB aufgebaut wurde, den Betrieb in Balsthal (SO) und Lungern (OW) aufgenommen.
    • 10-Jähriges Jubiläum des interkantonalen Feuerwehr-Ausbildungszentrums (ifa) im Balsthal. Es wurden seit der Eröffnung über 35'000 Personen ausgebildet. Neben der Feuerwehr nutzen auch die Polizei, die Sanität sowie Firmen und weitere Organisationen wie der Zivilschutz die Infrastruktur des ifa.
  • 2005 - 2008: 175 Jahre Jubiläum der BGV


    2005

    • Der Bundesrat gibt „grünes Licht“ zur Realisierung der Übungstunnelanlagen des ifa an den Standorten Balsthal und Lungern.
    • Die Gebäudeversicherung intensiviert die Elementarschadenprävention.

    2006

    • Die Gefahrenhinweiskarte Basel-Landschaft liegt vor.

    2007

    • Die Gebäudeversicherung feiert den Spatenstich zu ihrer ökologisch wegweisenden Überbauung „Futuro“.
    • Hochwasser überfluten das Laufen-, das Birs- und das Leimental.

    2008

    • Anlässlich ihres 175-Jahre-Jubiläums unterstützt die Gebäudeversicherung das Projekt „Schwalbenhäuser fürs Baselbiet“.
  • 2000 - 2004: Neues interkantonales Feuerwehr-Ausbildungszentrum (ifa)


    2000

    • Das Interkantonale Feuerwehr-Ausbildungszentrum ifa in Balsthal wird eröffnet.

    2001

    • Die Website www.bgv.ch geht online.
    • Schadenfälle können nun rund um die Uhr gemeldet werden.

    2002

    • Im Auftrag des Kantons richtet die Gebäudeversicherung eine Fachstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ein. 
    • Die erste Ausgabe der basellandschaftlichen Feuerwehrzeitung „Löschblatt“ erscheint.
  • 1994 - 1999: Überprüfung der Strukturen


    1994

    • Bernhard Fröhlich übernimmt die Direktion von Kurt Strub.

    1997

    • Das Stützpunktfeuerwehr-Konzept, von der Gebäudeversicherung ausgearbeitet, tritt in Kraft. 
    • Die Gebäudeversicherung gibt sich ein Leitbild. Sie erhält die Qualitätsauszeichnung ISO Norm 9001.

    1999

    • Der Orkan „Lothar“ hinterlässt Schäden in Wäldern und an Gebäuden in bisher nicht da gewesenem Ausmass.
  • 1982 - 1993: Die Schäden werden immer massiver


    1982

    • Die Gebäudeversicherungsanstalt heisst neu Basellandschaftliche Gebäudeversicherung.

    1986

    • Der Sandoz-Brand in Schweizerhalle geht als bis dahin grösster Einzelschaden (2,6 Mio. Franken) in die Geschichte ein.

    1987

    • Der kantonale Brandverhütungsdienst benennt sich um in Brandschutz-Inspektorat.

    1992

    • Das Jahr ist geprägt von einem ausserordentlichen Hagelschlag.
  • 1971 - 1981: Die Risiken der Industrie steigen


    1971

    • Kurt Strub löst Paul Martin als Direktor ab.

    1973

    • Das erste Feuerlöschboot nimmt seinen Betrieb auf.
    • Die Feuerwehren in Sissach und Birsfelden erhalten je ein Ölwehrfahrzeug.

    1974

    • Fast zwei Drittel der Brandfälle betreffen Fabrikationsanlagen.

    1979

    • Am neuen Schweizerischen Pool für Erdbebenversicherung nimmt auch Baselland teil.

    1981

    • Gebäude werden ab jetzt zum Neuwert versichert.
  • 1955 - 1970: Modernisierung des Gesetzes


    1955

    • Die Neueinschätzung sämtlicher Gebäude wird abgeschlossen.

    1964

    • Das Gesetz über Brandverhütung und Löschwesen bringt risikogerechtere Prämien und eine tiefere Grundprämie.
    • Die Wasserschadenversicherung wird gegründet.
    • Die elektronische Datenverarbeitung hält Einzug.
  • 1944 - 1954: Die Versicherung investiert in Immobilien


    1944

    • Erstmals werden Gelder des Reservefonds in Immobilien angelegt.

    1951

    • Paul Martin übernimmt die Leitung der Gebäudeversicherung.

    1954

    • Die Verwaltung zieht in den Neubau auf der Gutsmatte.
    • Ein eigenes Logo wird präsentiert.
  • 1927 - 1943: Eine neue Ära beginnt


    1927

    • Die Gebäudeversicherung zieht in das Berri-Gut.

    1941

    • Der Versicherungsschutz gilt auch für Elementarschäden.
    • Die Landschadenversicherung wird gegründet.
    • Die Gebäudeversicherung wird zur selbstständigen Rechtspersönlichkeit. Die Aufsichtskommission nimmt ihre Arbeit auf. 
  • 1919 - 1926: Ein eigener Leiter und ein neuer Namen


    1919

    • Die Leitung der Brandversicherung wird wieder einem eigenen Verwalter, Kurt Strübin, übertragen.

    1921

    • Explosionsschäden sind infolge einer Gesetzänderung mitversichert. 
    • Die Brandversicherungsanstalt benennt sich in Gebäudeversicherungsanstalt um.
  • 1882 - 1918: Die Verbündung der Versicherungen


    1882

    • Die Stelle des Sekretärs wird nicht neu besetzt. Fortan regelt die Staatskasse die Geschäfte. 
    • Erstmals werden grosse Gebäude von der Brandversicherung bei Privatgesellschaften rückversichert.

    1902

    • Die Vereinigung kantonal-schweizerischer Feuerversicherungsanstalten entsteht.

    1910

    • Der Interkantonale Rückversicherungsverband wird gegründet. 
  • 1868 - 1881: Die Entstehung des Feuerwehrvereins


    1868

    • Die Verwaltung der Brandversicherung obliegt dem Finanzdirektor und einem besonderen Sekretär.
    • Neubauten mit Stroh- oder Schindeldächern sind nicht mehr erlaubt.

    1878

    • Gründung des Basellandschaftlichen Feuerwehrvereins.

    1881

    • Die Aufsicht über die Feuerwehren wird den Gemeinden übertragen.
  • 1807 - 1867: Ein neues Versicherungssystem für Baselland


    1807

    • Die Brandversicherungsanstalt des Kantons Basel wird gegründet.

    1833

    • Aufgrund der Kantonstrennung ernennt Baselland eine eigene Brandversicherungskommission. 
    • Die erste Brandsteuer wird erhoben.

    1852

    • Das erste basellandschaftliche Brandversicherungsgesetz tritt in Kraft. 
    • Als Präsident der Kommission amtet der Finanzdirektor.
    • Für Schäden im Kriegsfall haftet die Brandversicherung künftig nicht mehr.